Storno - Die Abrechnung 2019 - restlos ausverkauft!!!

Pfiffige Satire zum Weltgeschehen

Der frisch gepresste Jahresrückblick von Dezember bis Februar

Mit inzwischen über 60.000 Zuschauern in mehr als 70 Auf­tritten je Spielzeit ist STORNO – Die Abrechnung von Jahr zu Jahr erfolgreicher. Kritiker und Gäste sprühen vor Lob.

Funke, Philipzen und Rüther ist auf der Bühne unmittelbar anzu­merken: Das Stornieren ist für sie nicht nur eine Herzens­an­gelegen­heit, sondern bereitet ihnen einen Spaß, der binnen weniger Minuten auch das Publi­kum infiziert. STORNO – Die Abrechnung verspricht Jahr für Jahr frisch gepresstes Polit­enter­tain­ment der Extra­klasse, abge­schmeckt mit feinsten musi­ka­lischen Zutaten.

Rüther, Philipzen und Funke zeigen erneut beißend kritisch, analaytisch und sensibel, was in Politik und Wirtschaft in 2019 nicht richtig lief.

„Storno“ ist Kult!
Vorverkaufsstart: Sa., 31.08.2019, 9:00 Uhr
Höchstabgabe: 10 Karten pro Person

Kritiken

Kritik aus der Borkener Zeitung vom 10. Januar 2020

Doppelausgabe von "Storno - die Jahresabrechnung" in der Stadthalle
Zweimal volles Haus und viele Lacher

Von Claudia Peppenhorst

Borken. Fünfeinhalb Stunden habe jemand angestanden, um Karten für den Auftritt von Storno in der Stadthalle zu ergattern. "Deshalb wurde die Bitte geäußert, dass wir länger spielen, als ihr anstehen musstet", begann Thomas Philipzen das Programm "Storno - die Abrechnung" am Mittwochabend.

Doch dem begeisterten und zufriedenen Publikum reichten auch die über zwei Stunden, denn die kabarettistische Jahresabrechnung von 2019 war mit so vielen gesellschaftlichen, politischen, wissenschaftlichen und kulturellen Rückblicken gespickt, die die Lachmuskeln arg strapazierten. Neben großartigen musikalischen Einlagen tanzten, rappten und erfreuten Philipzen, Harald Funke und Jochen Rüther das Publikum mit ihren gekonnten Wortspielen und überraschend hergestellten Zusammenhängen im politischen Geschehen des vergangenen Jahres.

"Greta Söder kann im Karneval als Hulk gehen, so grün wie der ist, braucht der sich nicht mal zu schminken", wurden auch andere Politiker aufs Korn genommen.

Grandios, wie Philipzen waldorfmäßig einen Text vortanzte, den Funke in Worte übersetzte und sich dabei beschwerte, der Tänzer würde nuscheln und orthografische Fehler machen. Das Publikum kam kaum aus dem Dauerlachen heraus.

Scheinbare Lösungen boten die Kabarettisten auch an. "Trump fordert, zwei Prozent der Wirtschaftseinnahmen fürs Militär auszugeben. Lösung: Wirtschaftseinnahmen senken oder Dobrindt zum Wirtschaftsminister machen. " Und Funke hatte eine pfiffige Idee: "Die asymmetrische Demilitarisierung. die Gorch Fock in den Golf schicken, dann docken alle Schnellbote der Mullas an und sinken." Darüber würden sich die Mullas nur kaputt lachen, meinte Philipzen und Funke erwiderte trocken: "Eben!"

"Wenn Frauen in Borken von Maria 2.0 hören, denken sie, da dürften nur zwei zur Demo gehen", lästerten sie und beschwichtigten gleich: "Das ist ein "Kardinalfehler" sich mit den westfälischen Frauen anzulegen."

Musikeinlagen als Rapper, russische Folkloreensemble oder Operndarsteller mit bissigen Texten brachten die ebenfalls ausgezeichneten Musiker zur Begeisterung der Zuschauer auf die Bühne. Gelegentlich eingestreute Kalauer und kleine Weisheiten sorgten für Brüller: "Man soll sich nicht ärgern, wenn einem ein Vogel auf den Kopf scheißt, sondern freuen, dass Elefanten nicht fliegen könnten.

Die Drei sind der Hammer, der satirisch auf die Lachmuskeln schlägt. Auch die Donnerstags-Vorstellung war ausverkauft.