Die Schöne und das Biest

Familienmusical

Ungeheuer schön: In seinem neuesten Musical-Highlight „Die Schöne und das Biest“, erzählt das Theater Liberi eindrucksvoll die berührende Geschichte über die wahre Liebe. Gefühlvolle Eigenkompositionen und viel Poesie entführen gemeinsam mit Witz und Emotion Groß und Klein in die Welt dieses bezaubernden Märchens.

Die wohl schönste Liebesgeschichte aller Zeiten kommt nun als unterhaltsames und humorvolles Musical auf die Bühne. Das für seine fantasievollen Familienshows bekannte Theater Liberi inszeniert das französische Volksmärchen zeitgemäß und verspricht einen großen Spaß für die ganze Familie! Ein bestens ausgebildetes Musical-Ensemble lässt den Klassiker in neuem Licht glänzen. Romantische Balladen und poppige Hits gepaart mit temporeichen Choreografien machen dieses Erlebnis unvergessen.

Eine Geschichte mit bleibendem Wert

In einer Zeit, in der äußere Schönheit oftmals über den Wert eines Menschen bestimmt, kommt dieses bildstarke Märchen gegen Oberflächlichkeiten genau richtig. Belle, ein offenes und fröhliches Wesen, stellt sich dem Biest unerschrocken und erkennt, dass sich hinter der monströsen Fassade mehr verbirgt. Sie folgt ihrem Herzen und kann durch die Kraft der Liebe den bösen Zauber bannen.

Eine schicksalhafte Begegnung mit Happy End

Ein armer Kaufmann pflückt auf einer nächtlichen Reise eine Rose aus dem Zauberwald und wird dies teuer bezahlen. Fortan muss seine jüngste und schönste Tochter Belle im Schloss leben. Der Schlossherr, äußerlich ein furchteinflößendes Biest, hofft, dass sie ihn von seinem bösen Fluch erlösen kann. Er begegnet ihr zunehmend mit Sanftmut und Zuneigung. Erstmals keimt hinter der Fassade des Biestes wieder Hoffnung auf. Sie kommen sich näher, doch Belle kann ihre Gefühle schlecht einordnen. Sie träumt nachts immerfort von einem Prinzen, der zu ihr spricht. Lebt der Prinz hier? Wird er vom Biest gefangen gehalten? Und warum gibt es diese verzauberten Wesen im Schloss? Belle begibt sich auf die Suche …

Theater Liberi

Kritiken

Kritik aus der Borkener Zeitung vom 24.11.2018

Musical im Vennehof
Die Glitzerwelt der "Schönen" begeistert Klein und Groß

Von Claudia Peppenhorst

Borken. "Die Schöne und das Biest" brachte das Liberi-Theater Bochum am Donnerstag- und Freitagnachmittag als Musical auf die Bühne der Stadthalle im Vennehof und begeisterte damit das Publikum. Kleinkinder waren ebenso im Zuschauerraum wie Senioren, wobei die vielen Älteren auch ohne Anhang die Aufführung genossen und sich von der tollen Inszenierung in die Märchenwelt entführen ließen.

"Wir wollen Theater für die Familie machen. Da sollen die Erwachsene genauso Spaß haben wie die Kinder", so der Veranstalter.

Seit Jahrhunderten erzählen sich die Menschen das Märchen von der Schönen und dem Biest und der Kraft ihrer Liebe, die so stark ist, dass sie sogar einen Fluch brechen kann. Der ideale Stoff für Film und Musical, der diesmal von Autor und Regisseur Helge Fedder und der Musik von Christoph Koppenburg und Hans Christian Becker modern mit Blues, Jazz, Funk und Pop umgesetzt wurde. Entstanden ist eine einzigartige Produktion, die zwar in ihrer Werbung ein wenig an Disney erinnert, damit aber ansonsten nichts zu tun hat.

Hervorragend brachte das Musical-Ensemble aus sechs Darstellern die Figuren und ihre Geschichte auf die prächtig gestaltet Bühne. Auch die Kostüme und die Masken waren ein Genuss für die Zuschauer. Zwei Stunden lang ließen die sechs Tänzer, Sänger und Schauspieler keine Sekunde Langeweile aufkommen und leisteten mit ihren Doppelrollen und dem gelegentlichen Verschieben der Kulissen wahre Schwerstarbeit.

Gruselig sah das "Biest" aus, erschreckte aber keines der Kinder. Denn auch den Jüngsten war von Anfang an klar, dass es sich hier um eine arme, liebenswerte Kreatur handelt. Viele kleine Pointen wurden auch von den jungen Besuchern verstanden, und so gab es viel zu lachen. Das Lied "Komm, lach doch einfach mit", mit dem das Biest aufgeheitert werden sollte, brachte die Zuhörer zum Mitsingen und -klatschen. Ansonsten verfolgten Groß und Klein die Aufführung mit viel Konzentration. "Möchtest du heute Abend mit mir tanzen", fragt das Biest Belle. "Gerne." "Was?" fragt das Biest ungläubig. Und ein Naseweis im Publikum rief laut: "Gerne", worauf alle herzhaft lachen mussten. Mit langem, kräftigem Beifall bedankte sich das Publikum.