Bastien und Bastienne

Singspiel von Friedrich Wilhelm Weiskern

Fassung für Kinder & Regie Dominik Wilgenbus

Wolferl (Bastien) Julian Freibott, Tenor
Nannerl (Bastienne) Anne Steffens, Sopran
Herr Mozart (Colas) Torsten Frisch, Bassbariton

Die Geschwister Nannerl und Wolferl spielen auf dem Dachboden.

Als der Bruder sich zu gut zwischen Schränken und Truhen versteckt, erfindet seine Schwester das Spiel von der jungen Bastienne, die ihr bester Freund Bastien wegen einer Anderen sitzenlässt. Zuerst hat Wolferl keine Lust auf solch einen „Mädchenkram“, macht aber sofort mit, als an Stelle der kranken Mama Herr Mozart heraufkommt, um die Kinder ins Bett zu bringen. Gemeinsam ziehen sie den Papa in ihr Spiel hinein. In der Rolle des Zauberers Colas rät er Bastienne zur List: sie soll vorgeben, ihrerseits einen neuen besten Freund zu haben, und Bastien eifersüchtig machen. Der Plan gelingt. Nach turbulentem Hin und Her kommt das junge Liebespaar am Ende wieder zusammen. Zu dritt gehen Nannerl, Wolferl & Herr Mozart der Mama Gute Nacht sagen.

Diese Bearbeitung des mozartschen Originals für Kinder geht davon aus, dass und wie sich das 12jährige Wunderkind Wolferl in seiner Oper die Welt der Erwachsenen vorstellt. Dementsprechend sind hier die Protagonisten zwei Kinder, die ihre Erfahrungen mit den Großen durchspielen, und ein Vater, der versucht, sich spielerisch in seine Kleinen hineinzuversetzen.

Vor dem Hintergrund belegbarer Lebensumstände der Familie Mozart erzählt das Stück von den zeitlosen Themen Freundschaft, Liebe & Miteinander.

Es geht um unterschiedliche Sicht– und Verhaltensweisen, Respekt, die Bedeutung des Spielens als Mittel zu Erkenntnis, Einsicht und Verständigung sowie außerdem um Phantasie, Kreativität und die Schönheit von Musik und Sprache.

Kooperation mit Kulturkreis Schloss Raesfeld